
Rechtzeitig vor der Eröffnung am Zürichsee ruft mich Andreas an und bittet mich um Beratung zum Seeforellen schleppen. Er erzählt mir, dass er zwar schon viele Jahre fischt aber das schleppen macht er neu auf dem Zürichsee mit seinem neuen Faltboot. Kürzlich konnte er einen super Hecht fangen mit 1m+ und jetzt möchte er es auch einmal auf Forellen probieren. Er meinte das schleppen gefällt ihm eigentlich nicht so richtig aber es sei halt die einzige vernünftige Möglichkeit um an eine Seefo zu kommen. Ich erklärte ihm im Detail welche Möglichkeiten er hat ohne Seehund und so bestellte er 2 Brättli, einiges an Zubehör und 5 eingestellte Premium Perlmutt-Spangen.
Am 26.12. war er pünktlich am Wasser, das schleppen mit 6 Ruten welche zum teil auch noch recht lang waren führte aber unweigerlich zu diversen Chrüsimüsi in den Leinen. Er musste viel Knöpfen, das Boot auf Kurs halten und so verging der Tag ohne Kontakt. Am 27.12. konnte er erst am späteren Nachmittag los, es war ihm aber noch im Gedächtnis was ich ihm mitgab dass die Dämmerungsstunde häufig eine sehr gute Zeit ist. Er beschloss nur noch mit 5 Ruten zu schleppen. 2 Brättli, 2 Ruten gerade nach hinten und 1 Rute am Dowrigger. Es war viel Schmutz auf dem Wasser und ständig musste er eine Rute einziehen zum reinigen, dass alleine auf dem Boot ohne Autopilot, nicht immer einfach. Es erstaunte ihn warum auf einmal eine Rute mit dem Brättli richtig krumm war, erzählte er mir. Es war doch hier gar kein Dreck mehr im Wasser? Er nahm sie, es ging aber nicht viel ausser das es schwer war. Dann ein Ruck und die Post ging ab! Er konnte es noch nicht richtig glauben aber es scheint, dass seine erste Seeforelle an der Rute zog. Die 3,2m lange Rute mit einem langen schweren Kescher war die grösste Knacknuss, er brauchte einige versuche bis sie im Kescher war. Und was für ein Fische! Die erste Forelle unglaublich.
Danke Andreas für das Foto und das Telefonat über welches ich mich sehr freute und ich auch einige male schmunzeln musste. Ich konnte es mir sehr gut vorstellen was in Dir abging. Es zeigt wieder, der wichtigste Faktor ist dass man auf dem Wasser ist, egal mit wie viel Köder oder wie viel Zeit man noch hat, es kann immer passieren.
Gebissen hat sie auf eine 9cm Eingestellte Goldfisch Premium Perlmutt-Spange, der fisch wog 7,3 kg
Petri!
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